ZeitGut Toggenburg freut sich, dass Meta Engler zum Team gestossen ist. Als Koordinatorin entlastet sie Silvia Frick im mittleren und oberen Toggenburg.

Die Koordination ist ein zentrales Element der ZeitGut-Nachbarschaftshilfe. Denn Zeit-Gebende und -Nehmende sind in so genannten Tandems verbunden – die idealen Kombinationen zu finden ist eine Herausforderung. Eine Aufgabe, der sich neu Meta Engler aus Ebnat-Kappel annimmt. Die 68-jährige setzt dabei auf ihre gute Vernetzung von Ebnat-Kappel bis Wildhaus. Denn: «Es hat mir schon immer Freude gemacht, mit Menschen zusammenzuarbeiten.»

Gut vernetzt in der Region

Meta Engler ist in Buchs im Rheintal aufgewachsen und lebte im Anschluss 40 Jahre in Nesslau. Heute wohnt sie in Ebnat-Kappel. Vor ihrer Pensionierung war die gelernte Verkäuferin 25 Jahre lang als Fachperson für Religionsunterricht in verschiedenen Toggenburger Kirchgemeinden tätig und in vielen Vereinen aktiv. Perfekte Voraussetzungen also, um Zeit-Nehmende und Zeit-Gebende in der Region zu vernetzen. Ihr würden die Menschen am Herzen liegen, die im Umfeld sind, erzählt sie. Besonders wichtig sei ihr beim Begriff «Nachbarschaftshilfe» das Wort Hilfe, also für Menschen dasein zu können.

Hemmungen abbauen, um Hilfe zu ermöglichen

Der Eintritt bei ZeitGut Toggenburg lag nahe. Sie wurde von einer Bekannten auf die Genossenschaft für Nachbarschaftshilfe angesprochen. Bald kam es zum Gespräch mit Koordinatorin Silvia Frick, Meta Engler wurde Teil eines Tandems. Als sich abzeichnete, dass die Koordinationsarbeit nicht mehr länger nur durch Silvia Frick abgedeckt werden kann, war sie sofort mit dabei. «Viele Menschen haben Hemmungen, Hilfe anzunehmen», so Meta Engler. Hier würde ZeitGut eine Lücke füllen, denn durch die Koordination sei sichergestellt, dass fair und gleichberechtigt gewirkt wird. «Man schafft so Sachen, die man selbst nicht für möglich gehalten hätte», sagt sie und lacht.

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